Bürger-Initiative „Bunte Äcker“

Vision

Die Bürg­er-Ini­tia­tive „Bunte Äck­er“ – das ist ein wach­sender Zusam­men­schluss von Men­schen aller Alters­grup­pen, die in der Gemeinde Müh­len­beck­er Land und darüber hin­aus leben. Uns alle eint die Überzeu­gung, dass wir mit der Natur sorgsamer umge­hen müssen. Ger­ade die Land­wirtschaft, bei der man durch behut­samen Umgang mit dem Boden und der richti­gen Bepflanzung sehr schnell viele pos­i­tive Effek­te und mehr Lebenswert für Men­sch und Natur erre­ichen kön­nte, liegt uns am Herzen.

Derzeit wer­den die land­wirtschaftlichen Flächen im Müh­len­beck­er Land und rund um unsere Wohnge­bi­ete lei­der zum über­wiegen­den Teil auf kon­ven­tionelle Art und Weise bewirtschaftet — unter Ein­satz der üblichen, für Men­sch und Natur schädlichen soge­nan­nten ‚Pflanzen­schutzmit­teln‘. Wir beobacht­en seit Jahren, dass auch die let­zten Blüm­chen am Weges­rand ver­schwinden und die Äck­er bis auf den let­zten Zen­time­ter zur Ertrags­max­imierung genutzt wer­den. Aus vielfälti­gen und unter­schiedlichen Grün­den haben die Land­wirte derzeit keinen Anlass, den Schritt hin einem ökol­o­gis­cheren Umgang mit ihrem Boden zu gehen.

Wir möcht­en durch unser Pro­jekt darauf aufmerk­sam machen, dass ein scho­nen­der Umgang mit der Natur sowohl zu gesun­der, regionaler Ernährung, zu Arten- und Kli­maschutz, aber auch zum all­ge­meinen Wohlbefind­en beitra­gen kann.
Wer ken­nt nicht das erfül­lende Gefühl nach einem lan­gen Spazier­gang in der Natur? Sie ist essen­tiell wichtig für unser Wohlbefind­en und das unser­er Kinder.

Mission

Wir möcht­en einen Denkanstoß geben, indem wir selb­st aktive und vor­bild­hafte Teil­nehmer dieses Prozess­es wer­den. Wir möcht­en zeigen, dass es Alter­na­tiv­en gibt zu Raps, Mais und Co.

Wir möcht­en dazu beitra­gen, dass die regionale Land­wirtschaft mehr Bedeu­tung gewin­nt und die Land­wirte für die Region und nicht mehr für die Bio­gasan­la­gen pro­duzieren müssen. Unsere mageren Bran­den­burg­er Böden haben bei den sich ändern­den Klimabe­din­gun­gen andere Poten­tiale, die erkan­nt wer­den müssen. Dazu müssen die Böden vor allem behut­sam behan­delt, und mit der Natur zusam­mengear­beit­et werden.

Vielerorts wird ja eine solche Art der Land­wirtschaft und Naturgestal­tung tagtäglich erfol­gre­ich gezeigt. Die Verän­derung ist in vollem Gange und in unseren Augen durch den gravieren­den Kli­mawan­del und das erhe­bliche Arten­ster­ben unabdingbar.

Die „Bun­ten Äck­er“ haben sich daher mit dem Ansin­nen gegrün­det, auf eige­nen Flächen selb­st aktiv zu gestalten.

Erste Schritte

Seit Anfang des Jahres haben wir diese Möglichkeit auf einem Stück Pacht­land der Gemeinde Müh­len­beck­er Land von knapp 2 ha am west­lichen Dor­frand des Ortes Summt.

Um dem Boden, der bish­er kon­ven­tionell bewirtschaftet wurde, etwas Erhol­ung zu gön­nen und Nährstoffe einzubrin­gen, haben wir uns für ver­schiedene Sorten der Grün­dung entsch­ieden. Ein Großteil wird mit ein­er für Bauern förder­fähi­gen mehrjähri­gen Mis­chung aus wertvollen regionalen Blüh­pflanzen besäht. Den Rest des Ack­ers bestellen wir probe­weise mit Süßlupinen, Buch­weizen, Gelb­senf und Son­nen­blu­men und anderen Wohltat­en für den Boden, die gle­ichzeit­ig wertvolle Nahrung für Bienen, Insek­ten und Vögel sind.

Um zu beobacht­en, welche Verän­derung die Zusam­menset­zung des Ack­ers im Laufe der Zeit erfährt, sollen fort­laufend Boden­proben genom­men und aus­gew­ertet werden.

Da durch die Gemein­de­v­er­wal­tung derzeit lei­der nur jährliche Pachtzyklen zuge­sagt wer­den kön­nen, ist ein langfristiges Pla­nen auf diesem Stück Land derzeit schwierig. Nichts­destotrotz haben wir Pläne für die Zukunft:

Wir wollen sukzes­sive Flächen durch Kauf oder Pacht hinzu zu gewin­nen, um sie nach unseren Vorstel­lun­gen zu gestal­ten.
Wir wün­schen uns Fluren mit Streuob­st­wiesen, Vogel­heck­en, klein­teili­gen Feldern, die nicht so schnell aus­trock­nen, und die uns dann irgend­wann leckere und gesunde Lebens­mit­tel bescheren. Oder auch ein­fach nur einen schö­nen Leben­sraum für unzäh­lige Tier­arten bieten, die wir gemein­sam mit unseren Kinder beobacht­en und ent­deck­en können.

Kooperationen

Wir streben eine Zusam­me­nar­beit mit ein­er Hochschule an, die Stu­di­en über die Entwick­lung eines solchen Pro­jek­tes auswerten möchte und sind „Schwest­ern im Geiste“ mit der Berlin­er Ini­tia­tive „Stolper Feld“/ „FrohLaWi“ in Frohnau.
Wir haben Kon­takt zur Region­al­w­ert AG sowie dem Kopos-Pro­jekt, welche bera­tend tätig sind.

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Mitmachen

Derzeit sind wir noch ein klein­er Kreis, der natür­lich umso mehr Kraft und Öffentlichkeit haben wird, wenn viele Gle­ich­gesin­nte und Inter­essierte sich anschließen.

Wir sind angewiesen auf Spenden und aktive Mitar­beit und freuen uns immer, neue Mit­glieder willkom­men heißen zu dür­fen. Anfra­gen und Zuschriften bitte an:
bi-bunte-aecker@posteo.de.

Für aktuelle Infos folge uns auch gerne auf Insta­gram!

SprecherInnen BI Bunte Äcker

Nicole Bach­mann
Matthias Erb

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